Was ist Homeschooling eigentlich?

Homeschooling kommt, wie soll es anders sein, aus dem amerikanischen und bezeichnet eine spezielle Form der Bildung, den Haus-Unterricht, nämlich Kinder, meist die eigenen, selbst zu unterrichten bzw. für deren Bildung zuständig zu sein. Man unterrichtet quasi in einer "Haus-Schule", was von der eigenen Wohnung bis hin zu vielen anderen Möglichkeiten alles sein kann. Zum Beispiel kann der Unterricht auch im Freien oder einer speziellen Schule abgehalten werden. Wichtig dabei ist, dass die Kinder dem "normalen" Schulstoff, entsprechend ihrem Alter, folgen und darin geprüft werden. Sollten sie diese Prüfung nicht bestehen, müssen sie im Folgejahr in eine staatliche Schule wechseln. Auch hier gibt es je nach Land völlig unterschiedliche Sichtweisen und Handhabungen.
Ursprünglich fing mit Homeschooling alles an. Es gab früher keine öffentlichen Schulen usw., diese Privilegien waren nur den Reichen vorbehalten, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen... und den Gelehrten. Und es wurde alles vom Vater zum Sohne oder vom Meister zum Lehrling weitergegeben. So wurden Wissen und Fertigkeiten vererbt. Erst durch Verstaatlichung wurde Schulbildung für alle möglich. Das dumme an Homeschooling ist, dass wenn es nicht funktioniert, die Zahl der Analphabeten wieder rapide wachsen wird. Deshalb ist es auch nur für Wenige eine Alternative zur verstaatlichten Schulbildung.

Dann aber, eingebunden in ein gutes Kontrollsystem, ein wirksames und effizientes Mittel zur Steigerung und gezielten Vertiefung von Interessen des Kindes sind. Das Wohl des Kindes stellt sich bei allen Fragen immer in den Vordergrund.

In anderen Ländern werden gleiche und ähnliche Praktiken mit großem Erfolg gehandhabt. Das Konzept an sich funktioniert also sehr gut, es muss nur gut umgesetzt sein.